Hinter den Kulissen von U8 wird weiterhin fleißig an Komponenten geschraubt, darunter “Marvin”: Das wird der Teil sein, der künftig den Stand der Accountkonfiguration hält, per API ansprechbar ist und daraus Configs für die Dienste auf den Hosts generiert. Inzwischen konnten hier auch erste Last-Tests gefahren werden, damit er auch mit mehreren zehntausend Accounts gut performt.
Unsere Social-Media-Aktivität verschiebt sich mehr und mehr zu Mastodon - nicht nur, weil wir selbst das gerne wollen, sondern auch, weil ihr, unsere Nautis, das gerne wollt. Der Großteil des Supports läuft schon dort, und initiative Tweets bekommen dort viel mehr Interaktionen. Nur gibt es ein Problem: Mit einem Team auf diesem Weg Support zu machen, bedingt fast zwingend, irgendeine Art von Tool einzusetzen, das sicherstellt, dass Anfragen nicht untergehen, dass sie zeitnah bearbeitet werden, und auch: dass sie nicht von mehreren bearbeitet werden. Derzeit setzen wir dafür SocialHub ein. Das leistete uns für Twitter gute Dienste; dessen Mastodon-Support ist aber dezent gesagt problembelastet - und außerdem ist es wirklich teuer. Wir wollen mit eurem Geld aber sorgsam umgehen, und da Twitter nun auch nicht nur das Logo der X.Org Foundation abgekupfert hat, sondern auch seinem API-Support ein Preisschild verpasst hat, bei dem wir mit den Ohren schlackern, gehen wir nun einen anderen Weg und schreiben uns kurzerhand unser eigenes Tool zur strukturierten Bearbeitung von Toots. Ein automatischer Import von Toots tut bereits, und sie können dann von Mitgliedern im Team übernommen (= für andere gesperrt), beantwortet und erledigt werden. Tatsächlich läuft sogar schon ein bisschen realer Support darüber, und wenn’s gut läuft, können wir damit eine externe Abhängigkeit zum Ende dieses Jahres loswerden…
Endlich wieder Teamtreffen! Dieses Jahr haben wir eine Woche gemeinsam im Waldschlösschen bei Göttingen verbracht und die Zeit des Wiedersehens in Präsenz umfangreich genutzt, um nicht nur über die größeren Dinge zu reden, die in diesem Jahr noch so anstehen, sondern vor allem auch, um bei Mahlzeiten, im Garten, auf Waldspaziergängen und bei abendlichen Eierlikör- und Pfefferminztee-Gelagen untereinander wieder besser in Kontakt zu kommen. Auch diesmal waren wir nicht ganz unter uns: Unsere frühere Kollegin Sabrina, die ihr noch aus dem Support kennt, hat uns besucht - sowie außerdem, sozusagen als Sneak Preview, unsere künftige Kollegin Bokan, die uns ab September im Development unterstützen wird (kleiner Spoiler, hehe). Wir haben außerdem, wie es sich inzwischen zur Tradition entwickelt, auf die Finanzen des Betriebs geschaut und gemeinsam die Gehälter für das nächste Halbjahr festgelegt.
Nästa: Malmö - und von dort mit dem Öresundståg weiter nach Kopenhagen, der letzten Etappe für heute. Und damit Zeit für die Notizen vom 2. Juni, ihr merkt, das Aufholen läuft! :)
Es mag sich vielleicht noch ein bisschen unwirklich anfühlen, aber so langsam gehen postpandemisch auch die Teilnahmen an Konferenzen wieder los, die uns offen gesagt über so lange Zeit wirklich gefehlt haben. Es geht am Ende doch nichts darüber, anderen Menschen persönlich zu begegnen, und die vielen Begegnungen, die eher am Rand einer Konferenz auf irgendwelchen Fluren oder an irgendwelchen Kaffeeständen stattfinden, weiß vermutlich jeder Mensch zu schätzen, der schon auf solchen Konferenzen war. Jedenfalls hat jemand aus unserem Team endlich mal wieder an einer DjangoCon teilnehmen können, die dieses Jahr in Edinburgh stattfand - was hilfreich ist, weil wir intern so Einiges mit Django machen und auch unsere jüngste Stellenausschreibung darauf ausgerichtet hatten. Die Saison ist damit eröffnet und findet auf der Gulaschprogrammiernacht in wenigen Tagen ihre Fortsetzung, wo ihr auch jemanden aus unserem Team antreffen könnt.